Massagen

Das Zusammenleben von Mensch und Hund hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Früher lebte ein Großteil der Hunde relativ frei auf dem Land. Zwar hat es oft an medizinischer Versorgung gefehlt, doch waren die Hunde in ihren Bewegungsabläufen ungezwungen und natürlich unterwegs. Heute wird der Bewegungsapparat des Hundes ständig in unnatürlicher Weise beansprucht.

Er geht am Asphalt, steigt Treppen, wird unter dem Arm getragen, geht an der Leine, trägt auch öfters einmal einen Maulkorb, fährt im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln mit. Permanent ist der Hund gefordert, daß Gleichgewicht zu halten.

Diverse Hundesportarten, Jagd, Ausstellungen usw. sind meist für Vierbeiner gleichermaßen aufregend wie auch anstrengend – Stress für Körper und Geist.

Hunde mit Problemen am Bewegungsapparat haben häufig Schmerzen bei einer Bewegung - oft auch unerkannt! Daher bewegen sie sich weniger und schonen bewusst die betroffenen Gliedmaßen.

Je weniger sich der Hund bewegt, desto mehr baut die Muskulatur ab, desto instabiler werden Gelenke, Bänder und Sehnen. Je größer die muskuläre Instabilität ist, desto mehr Schmerzen entstehen bei der Bewegung. Der Hund gerät in einen Teufelskreis aus mangelnder Bewegung und zunehmendem Schmerz.
Mit gezielten ausgewählten Massagen kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden, beziehungsweise dafür gesorgt werden, dass es gar nicht so weit kommt!

Die Massageeinheit

Eine Massage wird idealer Weise in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre durchgeführt. Die Hundebesitzer sollten immer anwesend sein und am Kopf des Hundes sitzen und auf ihn ruhig einwirken. Das ist wichtig, damit sich der Hund leichter entspannen und wohlfühlen kann.  

 

Eine Massageeinheit, dauert zwischen 30 und 45 Minuten, wobei die Länge der Massage vom Hund abhängt.

 

Wirkung der Massage

Die Wirkung der Hundemassage kann nur positiv sein!

  • Eine Hundemassage ist eine manuelle Einwirkung auf die Haut, dem Gewebe und der Muskulatur. Es kommt zum Auspresseffekt im Bereich der Venen und Lymphgefäße. Dadurch kommt es zu vermehrter Ausschwemmung von Flüssigkeit aus dem Gewebe. In der Muskulatur und der Haut entsteht eine deutliche Mehrdurchblutung und Temperatursteigerung.
  • Eine Hundemassage kann Schmerzhemmungsmechanismen im Gehirn und Rückenmark aktivieren und so das Leiden verringern. Es wird eine Senkung der Muskelgrundspannung bewirkt, da dies durch Schmerz, Angst, Stress gesteigert sein kann. Eine Steigerung der Muskelgrundspannung erreicht man durch schnelle Massagegriffe, wichtig vor dem Hundesport!
  • Eine Massage wirkt entspannend und beruhigend auf die Psyche des Hundes  und trägt somit verstärkt zur Harmonie zwischen Hundebesitzer und Vierbeiner  bei!